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Freudenstadt darf sich künftig Rosenstadt nennen

Schwarzwälder Bote vom 06.09.2026

Oberbürgermeister Adrian Sonder (links) mit Renate Neumann- Schäfer, Präsidentin der Deutschen Rosengesellschaft und  Ulrich Schanbacher, Vorsitzender vom Verein der Schwarzwälder Rosenfreunde

Im Beisein einiger Vertreter der Schwarzwälder Rosenfreunde und einiger Vertreter des Gemeinderates überreichte Renate Neumann-Schäfer, Präsidentin der Deutschen Rosengesellschaft, die erfreuliche Auszeichnung im Rahmen einer Feierstunde an Oberbürgermeister Adrian Sonder. Als Rahmen dafür hatte man das Foyer des Kurhauses gewählt.

Nach der beschwingt-musikalischen Begrüßung durch ein Ensemble der Stadtkapelle hob Sonder in seiner Ansprache die vielfältigen Funktionen und die Bedeutung der Rose - früher und heute - besonders hervor. Die Rose sei viel mehr als nur etwas Schönes, das man anschauen könne. „Sie ist auch ein Zeichen der Verbundenheit und des Friedens.“

Das von der Deutschen Rosengesellschaft verliehene Prädikat sei vor allem eine Auszeichnung für die Schwarzwälder Rosenfreunde mit ihrem Vorsitzenden Ulrich Schanbacher, die sich seit vielen Jahren mit großem Herzblut für die Rosen in Freudenstadt engagierten. Im Mittelpunkt dieses Engagements stehe der Freudenstädter Rosenweg mit seinen unzähligen Rosenarten.

Neben den Rosenfreunden hätten auch das Baubetriebsamt und die Stadtgärtnerei die Bewerbung für die Auszeichnung tatkräftig unterstützt und - wie von der Bewertungskommission gefordert - auch zusätzliche Rosenbeete im Stadtbild geschaffen. Auch viele Läden und Geschäfte hätten mitgemacht - am Ende mit Erfolg.

„Die Auszeichnung ist eine Anerkennung dessen, was geschaffen wurde und gleichzeitig Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.“ Gerne könnten alle Freudenstädter dabei auch künftig unterstützen. Dass dies vielleicht gar nicht verkehrt wäre, verdeutlichte anschließend Neumann-Schäfer. Die machte nämlich klar, dass dieses Prädikat auch wieder aberkannt werden könnte, wenn die anspruchsvollen Voraussetzungen nicht mehr gegeben sind.

Vergeben werde eine solche Auszeichnung deshalb stets mit Sorgfalt und Umsicht. In diesem Kontext erinnerte sie noch einmal an das Bewerbungsverfahren und an die hochkarätig besetzte Kommission, der die Präsenz der Rose in der Stadt zunächst noch ein wenig gefehlt habe. Die Entscheidung wurde deshalb im Jahr 2025 noch einmal aufgeschoben.

„Die Kommission musste spüren und erkennen, dass das Engagement der Stadt ein echtes ist“, sagte Neumann-Schäfer. Dafür habe es auch das Engagement der Bürger gebraucht. Die Auszeichnung wurde am Ende ohne Enthaltung und Gegenstimme beschlossen.

Der Vorsitzende der Schwarzwälder Rosenfreunde Ulrich Schanbacher betonte, dass diese Auszeichnung schon lange das Ziel gewesen sei. Seit über 30 Jahren pflege man deshalb den Rosenweg mit seinen Wildrosen und historischen Rosen - eine Besonderheit und Bereicherung für das Angebot der Deutschen Rosengesellschaft - auf dem Kienberg.

Die Parkrosen und Rosenneuheiten in Baden-Baden würden dadurch passend ergänzt. Schanbacher verwies auf die bereits neue entstandenen Rosenfelder auf dem Markt- und Promenadeplatz. „Sie sehen, es tut sich was und wir freuen uns auf die weitere Entwicklung.“



Termine

Veranstaltungsprogramm 2. Halbjahr 2026

 


Samstag, 24. Oktober 2026, 14 Uhr

Vortrag von Claus Körber zum Thema „Bedeutung der Bodenbeschaffenheit für die Pflanzenwelt - Teil 2

Gasthof Rose, Freudenstädter Straße 45, 78655 Dunningen-Seedorf


Samstag, 28. November 2026, 14 Uhr

Adventstreffen der Schwarzwälder Rosenfreunde

Gasthof Rose, Freudenstädter Straße 45, 78655 Dunningen-Seedorf