Aktuelles
Nächste Veranstaltung am Samstag, 29. Mai 2026, 17 Uhr!
Geführter Spaziergang über den Rosenweg am Kienberg in Freudenstadt mit anschließendem Ausklang im Restaurant Frickert am Kienberg.
Anmeldung bei Dr. Schanbacher unter 07441/1853 oder unter artinternational@t-online.de
Bewerbung als Rosenstadt
Freudenstadt strebt einen neuen Titel an
Schwarzwälder Bote vom 19.06.2026
Oberbürgermeister Adrian Sonder (Sechster von links) und Ulrich Schanbacher (daneben) sowie Leiterin des Baubetriebsamts Gabriele Zürn (Dritte von rechts) mit Vertretern der Schwarzwälder Rosenfreude am Einstieg des Freudenstädter Rosenwegs Foto: Rath/Stadtverwaltung
Freudenstadt soll offizielle Rosenstadt werden, und die Verwaltung unterstützt die Schwarzwälder Rosenfreunde, die Mitglied der Deutschen Rosengesellschaft sind, bei der Bewerbung nach Kräften, teilt die Stadt in einer Pressemitteilung mit.
Diese Zusage machten Oberbürgermeister Adrian Sonder und Gabriele Zürn, Leiterin des städtischen Baubetriebsamts, den Schwarzwälder Rosenfreunden bei einem Vorort-Termin am Fuß des Kienbergs. Denn dort beginnt der Freudenstädter Rosenweg, an dem insgesamt rund 2500 unterschiedliche Rosenarten wachsen und bald auch wieder blühen.
Erfolgversprechender Weg
Eine Bedingung für die offizielle Anerkennung ist bereits erfüllt: Die Stadt ist Mitglied der Deutschen Rosengesellschaft. „Den Mitgliedsausweis haben wir jetzt bekommen“, so Oberbürgermeister Sonder. Er begrüße die Initiative des örtlichen Vereins und dankte den Mitgliedern für ihr bürgerschaftliches Engagement.
„Der Rosenweg ist ein Gewinn für unsere Stadt, das stelle ich beim Besuch von Gästen in Freudenstadt immer wieder fest. Die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Verein bei diesem außergewöhnlichen Projekt ist bemerkenswert“, so Sonder.
Über den Stand der Dinge informierte Ulrich Schanbacher, Vorsitzender der Schwarzwälder Rosenfreunde. So habe der Freudenstädter Verein bislang positive Zeichen vom Dachverband „Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde“ erhalten, dass sich Freudenstadt bei der Bewerbung um die offizielle Auszeichnung auf einem erfolgversprechenden Weg befindet.
Unterschiedliche Schwerpunkte
„In Baden-Württemberg gibt es derzeit nur eine offizielle Rosenstadt: Baden-Baden“, so Schanbacher. Freudenstadt und Baden-Baden würden sich von der jeweiligen Konzeption her gut ergänzen. Während Baden-Baden den Schwerpunkt Rosenneuheiten und Parkrosen legt, hat sich Freudenstadt auf Wildrosen und historische Rosen spezialisiert. „Das passt auch besser zum Standort auf der Höhe und der naturnahen Lage von Freudenstadt“, so der Vorsitzende.
Nächstes Ziel sei es, lebendige Brücken vom Stadtbahnhof bis zum Kienberg zu schaffen. Um dem Thema Rosenstadt auch innerhalb der Stadt gerecht zu werden, wurde bereits am unteren Marktplatz vor den Arkaden ein 60 Quadratmeter großes Rosenfeld gepflanzt, welches einen Willkommensgruß für die Gäste bildet.
Ein Duft auf Nasenhöhe
Als Zugang zum Marktplatz wurde die Forststraße, die Verbindung zwischen Stadtbahnhof und Marktplatz, mit 30 Hochstammrosen geschmückt. So entsteht ein rosiges Entrée auf dem Marktplatz. Die Hochstammrosen sind 1,80 Meter hoch. „Ein Duft auf Nasenhöhe sozusagen, damit keiner in die Knie gehen muss, um an ihnen zu riechen und ihre Schönheit zu betrachten“, so Schanbacher.
Am Unteren Marktplatz ist 2025 anlässlich der Gedenkwoche „80 Jahre Zerstörung von Freudenstadt“ ein Feld mit der Friedensrose gepflanzt worden. Ein weiterer Baustein auf dem Weg zur Rosenstadt ist die Bepflanzung des Promenadeplatzes mit der Alexander-von-Humboldt-Rose.
Programm unserer diesjährigen Rosenreise:
Termine
Veranstaltungsprogramm 1. Halbjahr 2026